Frau Dr. Hengelbrock behält die Zügel in der Hand und gewinnt

Nein, wir berichten nun nicht über ein Reitturnier, auch wenn das Foto von Frau Dr. Hengelbrock und ihrer scheckigen Urlaubsbekanntschaft aus Kroatien das vermuten lassen könnte. Übrigens, der Vierbeiner hat TV-Erfahrung. Als Indianerpony wirkt mir das Pferd etwas zu kräftig, aber dennoch hat “Winnetou” bereits in einem Indianerfilm mitgespielt. Da sieht man mal wieder, dass man auch ohne Doktor-Titel Berühmtheit erlangen kann. 😉

Die Zweibeinerin, die sich auf diesem Foto gekonnt in den Vordergrund gedrängt hat, verdient in Deutschland als Lehrerin die Brötchen nicht nur für das Pferd.

Manchmal ist die Frau etwas sturer als so ein Pferdekopf, und manchmal auch etwas launischer. Manchmal ist sie auch etwas impulsiv. Sie mag es so gar nicht, wenn ihre Kollegin, vielleicht aus Boshaftigkeit, eine Chemiesammlung entsorgt, die sie für ihre Arbeit als Chemielehrerin dringend braucht, denn sie möchte es im Unterricht manchmal richtig krachen lassen.

Leider hat eine Kollegin genau das gemacht, und da gab`s Krach, in Form einer etwas unüberlegten E-Mail. Zwar hat sich die reitende Lehrerin später für die Form der Mail entschuldigt, nicht aber für die inhaltliche Aussage bezüglich der entsorgten Chemiesammlung. Die andere Kollegin meinte aber dennoch, dass sie gegen die Kollegin juristisch vorgehen müsse. Sie schaltete einen Anwalt ein, und man traf sich beim Arbeitsgericht.

Nicht immer sind alle guten Dinge drei, denn hier wurde der Termin gleich drei Mal kurzfristig wieder abgesagt. Im Januar 2018 am Verhandlungstag wegen “Wetter”, dem Richter war es zu kalt, zu nass und zu windig.

Im Februar 2018 fand der Termin dann doch Mal statt. Er endete mit einem fast schon salomonischen Urteil. Die Klage der Kollegin wurde abgewiesen, obwohl der Richter ins Urteil schrieb, dass man die Mail evtl. auch als Beleidigung ansehen könnte, er aber der Meinung war, dass es in der Sache keine Wiederholungsgefahr geben könnte, auch weil die Klägerin ja keine Chemiesammlung mehr vernichten könnte, da für die Überwachung der Chemie inzwischen eine andere Lehrerin zuständig ist.

Dennoch bleibt natürlich festzustellen, dass die Klage die Beklagte Frau Dr. Hengelbrock gewonnen hat, die so gekonnt die Zügel in der Hand hat. Für Winnetou gibt es vielleicht eine extra leckere Möhre, die immer sicherlich geschmeckt hat. Ob das Urteil auch der Schulleitung geschmeckt hat, kann nun nicht unbedingt bestätigt werden. Vielleicht hätte die Direktorin lieber ein anderes Urteil gesehen.

 

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Mehr als nur ein Sieg

dsc_5562Unser Skandalburger Gerhard Lichtenberger dürfte durchaus einigen bekannt sein. Er hat traurige Berühmtheit erlangt durch die MONITOR-Sendung im WDR. In der Sendung

MIT KINDERN KASSE MACHEN

ging es um den Jungen PAUL, der vom Jugendamt, der LIFE-Jugendhilfe, bzw, dem SPD-Stadtverordneten Gerhard Lichtenberger, als Geschäftsführer der LIFE-Jugendhilfe, unter katastrophalen Bedingungen in Ungarn untergebracht wurde.

Das war aber keineswegs der einzige Skandal in den Lichtenberger in den letzten Jahren verwickelt war. FOCUS, SPEIGEL, TAZ hatten bereits in den Jahren zuvor über Lichtenberger berichtet.

Nach der MONITOR-Sendung kümmerten sich einige Aktivisten um den SPD-Politiker, der in der Vergangenheit gerne seine Kritiker mundtot gemacht hatte. Auch jetzt versuchte er es wieder. Er erwirkte eine vorläufige Unterlassungsverfügung gegen mich.  Dagegen wurde Rechtsmittel eingelegt. Es gab dann ein Hauptsacheverfahren beim LG Essen, und noch ein Eilverfahren, um die vorläufige Unterlassungsverfügung wieder aufzuheben. Beide Verfahren habe ich gewonnen, was Lichtenberger gar nicht schmeckte. Obwohl beide Verfahren sehr eindeutig gewonnen wurden, ging Lichtenberger noch zum OLG. Das OLG teilte ihm vor wenigen Wochen mit, dass er seine Rechtsmittel zurücknehmen sollte, da er kaum eine Chance hat beim OLG zu gewinnen. Das OLG teilte ihm mit, dass die Entscheidungen des LG Essen richtig sind.

Lichtenberger hat dann seine Rechtsmittel tatsächlich zurückgenommen, um Kosten zu sparen.

Weil ich in der letzten Woche einen Unfall hatte, und einige Tage im Krankenhaus verbrachte,  hatte ich es bisher nicht geschafft dem Leser mitzuteilen, dass das OLG nun mitgeteilt hat, dass die Verfahren  nun endgültig gewonnen wurden,, und die Entscheidungen rechtskräftig sind.

Erneut kann ich also das bekannte Lied:

“SO SEHEN SIEGER AUS”,

vor mir her trällern.

DUISBURG AG: Bernd Schreiber – Leiter JVA Duisburg

 

 

SO SEHEN SIEGER AUS

Hier wurde ja lange nichts mehr geschrieben. Vor 2,5 Jahre erschien hier der letzte Beitrag. Dabei hätte ich durchaus Gründe gehabt hier wieder was zu veröffentlichen.. Es gab da wieder neue Strafverfahren, die gewonnen wurden.

Im November 2014 gab es eine weitere Verhandlung vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen. Die hat zwar im Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer stattgefunden, ging aber wie üblich aus. Schon nach einer Minute jammerte die Richterin, dass sie mich doch freisprechen will, was sie am Ende auch gemacht hatte.

Damals hatten mich zwei Rechtsanwälte wegen angeblicher Beleidigung/übler Nachrede etc. angezeigt.

Einer der beiden Schwarzkittelclowns hat mich dann einige Wochen später gleich wieder angezeigt, und nun war die Staatsanwaltschaft sogar schlau genug das Verfahren ohne Anklage einzustellen.

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90000 Hannemänner unterzeichnen Petition

Wahnsinn.

Die Petition von Inge Hannemann hat es geschafft. Heute wurden online die erforderlichen 50000 Unterzeichner erreicht.

Was für ein Wahnsinn.

Bis zur letzten Woche war ich zwar sicher, dass man die 50.000 Unterzeichner insgesamt erreichen würde, ich war mir aber absolut nicht sicher, dass man dies auch alleine online erreichen würde. Jetzt wurde dies online erreicht, durch einen Endspurt, mit dem man nicht mehr unbedingt rechnen konnte.

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Inge Hannemann, eine verdiente Panter-Preisträgerin

Nah ja, ihr wisst es ja schon. Wenn hier die blaue Tänzerin auftaucht, dann geht es um SIE. Um unsere Inge aus Hamburg, die Hartz4-Rebellin vom Jobcenter Altona.

Das Hannemänsche, wie sie hier gerne genannt wird, ist nominiert für den taz-Panter-Preis.

Im letzten Jahr hatten sich über 5000 an der Abstimmung beteiligt, in diesem Jahr waren es über 8000, die abgestimmt haben.

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Gerichtsverhandlung 27.3.2013

Vorsätzlich, wissentliche Verfolgung von Unschuldigen.

Vorläufige Festnahme von Richterin und Staatsanwalt

*** Einstellung des Strafverfahren wegen angeblich falscher EV ***

Es würde mich gar nicht wundern, wenn diese außergewöhnliche Geschichte mal wieder von anderen Blogs übernommen würde. Tatsächlich war diese Verhandlung, diese Verfolgung Unschuldiger, außergewöhnlich, wahrscheinlich bisher einmalig in der Republik.

Bereits im Vorfeld wurde hier berichtet, dass es sich bei dem Strafverfahren wegen dem Vorwurf ich hätte angeblich eine falsche Versicherung an Eides statt abgegeben, tatsächlich strafrechtlich um vorsätzliche falsche Verdächtigung durch einen Rechtsanwalt aus Witten, sowie die vorsätzliche Verfolgung Unschuldiger, durch mehrere Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Essen, sowie einer Richterin des Amtsgerichts Gelsenkirchen, handelt.

Wäre der Vorwurf der falschen Abgabe einer EV von einem juristischen Laien erfolgt, wäre es wahrscheinlich nicht als vorsätzlich falsche Verdächtigung zu werten. Aber da der Vorwurf von einem Volljuristen aus Witten erfolgte, kann man nur von Vorsatz ausgehen.

Nicht jedes Strafverfahren das von der STA, oder später vom Gericht eingestellt wird oder mit einem Freispruch endet, ist im strafrechtlichen Sinn eine strafbare Handlung nach § 344 StGB (Verfolgung Unschuldiger). Aber hier hätte die STA sofort erkennen müssen, dass bei dieser Anzeige eine strafbare falsche Versicherung an Eides statt gar nicht vorliegen kann. Die STA hätte somit keine Anklage erheben, das Amtsgericht das Strafverfahren gar nicht zulassen dürfen.

Doch richtig kriminell wird die Sache, als die Richterin auf Seite 95 der Akte (beidseitig) mitteilt, dass keine strafbare Handlung meiner Person vorliegt, und das Strafverfahren gegen mich daher eingestellt werden müsste.

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Dr. Brosa: Verdiente Klatsche für AG und LG

Wenn ein Unschuldiger angeklagt wird, und das Verfahren gewinnt, dann ist das noch längst kein Beweis für einen funktionierenden Rechtsstaat. Besonders dann nicht, wenn die Verfolgung des Unschuldigen von mindestens 2007 bis 2013 andauerte.

Dr. Brosa teilte nun mit, dass das gegen ihn seit mindestens 2007 laufende Strafverfahren nun vom OLG Frankfurt eingestellt wurde. EINGESTELLT hat häufig eine etwas faden Beigeschmack, weil es viele Gründe gibt, auch Verfahren gegen echte Straftäter einzustellen. In diesem Verfahren handelt es sich bei der Einstellung aber nicht nur um einen 100% Freispruch sondern quasi um einen 200% Freispruch, denn die Einstellung bestätigt, dass sämtliche vorangegangenen Urteile schlichtweg falsch waren, schlimmer noch, gar nicht gesprochen werden durften.

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